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Clean-In-Place (CIP) Applikationen

CIP ist die Methode der Wahl um in Produktionsprozessen mit hygienischen Bedingungen Lagertanks, Produktionsbehälter oder Rohrleitungen zu reinigen, indem beispielsweise Detergenzien automatisch durch die entsprechenden Teile der Anlage geführt werden. Der Reinigungsprozess sieht mehrere Zyklen durch Behälter, Pumpen, Ventile und andere Teile der Anlage vor, wobei das Reinigungsmittel wiederaufbereitet wird.

Ein Nah-Infrarot (NIR) oder Streulichtsensor wird typischerweise an den CIP Rücklaufpunkten installiert, an welchen es von Bedeutung ist, zwischen verbrauchter Spüllösung und reinem Wasser zu unterscheiden. Inline Photometer werden häufig auch verwendet, um die Konzentration an Desinfektionsmittel zu bestimmen und somit den CIP-Prozess für die Validierung zu überwachen. Eine weitere Anwendung ist dessen verbleibende Restmenge zu bestimmen. Eine Validierung von Reinigungsprozessen ist äußerst wichtig für die pharmazeutische Industrie, als auch für die Lebensmitteltechnik und die Spezialchemie. Eine Optimierung des Desinfektionsmittelverbrauchs hingegen verringert deutlich die Kosten.

Clean-In-Place (CIP) Applikationen

Vorteile Clean-In-Place (CIP) Applikationen

  • Geringerer Wasserverbrauch
  • Erhöhte Effizienz - weniger Spülzyklen
  • Niedrigerer Verbrauch an Desinfektionsmittel
  • Erhöhte verfügbare Prozesszeit
  • Verminderte Prozesskosten
  • Schneller ROI
  • Niedrigere Abwasserkosten
Überwachung des Spülwasserrücklaufs
Die Qualität der CIP-Lösungen wird je nach Art des Rückstands mittels installiertem optek VIS- oder Streulichtsensor kontrolliert. Der Inline Sensor überwacht die Konzentration der Bestandteile und stellt akzeptable/inakzeptable Verunreinigungen im Spülwasser fest. So kann die Anzahl der Zyklen reduziert werden.

Der CIP-Rückflusssensor wird so konfiguriert, dass die Reinheit bestimmt werden kann und eine einzigartige Umschaltstelle entsteht. Die Produktkonzentration oder dementsprechend die Menge an Desinfektionsmittel wird in Echtzeit überwacht. Basierend auf den Messdaten des Sensors wird der Strom z.B. in Lagertanks zur Wiederverwertung oder in die Kanalisation zur Entsorgung geleitet. Produkt wird zurückgewonnen oder auch die Lösung für die CIP Vorspülung aufbewahrt, wodurch mehrere tausend Liter Wasser gespart werden können. Dies führt zur Verringerung der BSB-Kosten und eventuell zur Rückgewinnung von Produkt.

Konzentration des Desinfektionsmittels
Die unmittelbare Bestimmung des Gehalts an Desinfektionsmittel in der Spüllösung ist von großer Bedeutung. Die Konzentration des aktiven Materials nimmt mit jedem Zyklus zu bis ein Maximalwert erreicht ist und der Zyklus als beendet betrachtet werden kann. Eine neue Charge an Spüllösung wird anschließend zugegeben und der Prozess startet von vorne. Für eine maximale Wirtschaftlichkeit muss der Spülprozess bei Erreichen des Höchstwertes des aktiven Materials beendet werden. Eine weitere Prozessführung wäre ineffizient.

Chemische Stoffe und deren Messung waren bisher immer ein Problemfall bei der Verwendung eines herkömmlichen Leitfähigkeitssensors. Temperatur- und pH-Schwankungen oder die Anwesenheit unerwarteter Komponenten können großen Einfluss auf die Leitfähigkeitssensoren haben. Auch deren Ansprechzeit wird dadurch negativ beeinflusst. Um diese Effekte zu kompensieren und eine ausreichende Sterilisation zu erreichen, werden Zusatzstoffe häufig überdosiert. Um deren sichere Entfernung wiederum zu gewährleisten, müssen die anschließenden Spülvorgänge verlängert werden.

Durch die Installation eines optek UV- oder VIS-Absorptionssensors im Zulauf, können dort die Konzentrationen exakt beobachtet und überwacht werden. Dies bietet dem System eine steuerbare Reinigung und deren optimierte Durchführung, wobei auch der Verbrauch an Chemikalien reduziert wird. Die Sensoren kompensieren den Einfluss durch mögliche Trübung oder durch Vorhandensein anderer Komponenten. Mit extrem schneller Ansprechzeit wird der Verbrauch von Desinfektionsmittel und Wasser erheblich reduziert.

Zusammenfassung CIP Anwendungen
Dies ist eine sehr beliebte und Kosten sparende Anwendung der optek Sensoren. In vielen internationalen Installationen haben sich optek Sensoren als die schnellste und präziseste Methode zur Überwachung von CIP Prozessen bewährt. Die Menge an zurückgewonnenem Produkt und die Menge an eingespartem Wasser, welche durch die Installation von optek Sensoren möglich wird, bewirken eine Amortisation in wenigen Monaten.

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Bestandteile
Hintergrundmedium


Scattered Light
UV


Chlorine Dioxide
Chlorines
Iodophon
Residual Color
Residual Solids


Water